Der Jenaer Kunstverein lädt am Donnerstag, dem 19. September 2019, um 19 Uhr zum Vortrag „Kunst als Heimat? – Künstler am Bauhaus“ von Prof. em. Rainer W. Pagel ein. Das Bauhaus ist in seinem Jubiläumsjahr in aller Munde; viele verschiedene Facetten der historischen Kunstschule werden beleuchtet.

Rainer W. Pagel schaut nun in seinem Vortrag im Jenaer Kunstverein auf die Kunst im Ausnahmezustand – die Kunst nach der Katastrophe des ersten Weltkrieges. Wie können die Kunst und die Moderne nach einem derartigen Umbruch aussehen? Was kann eine Kunstschule in einer solchen Zeit leisten? Kann (neue) Kunst (neue) Heimat sein? Fragen, die nicht nur alle Gattungen der schönen Künste betrafen, sondern auch unter den Künstlern und Meistern unterschiedliche Antworten aufwarfen. Schließlich verband sich mit den Antworten auch die Frage nach der gesellschaftlichen Rolle einer modernen Kunstschule.

 

women of the house .. Vortrag am 19. September 2019 - Eine Ausstellung von der marke.6 – Ausstellungsraum der Bauhaus-Universität Weimar

Foto, Rainer W. Pagel (c) Wolfgang Grau

Angesichts der Vielschichtigkeit des Themas versteht Rainer W. Pagel seinen Vortrag am Donnerstag nicht als frontale Wissensvermittlung; vielmehr möchte er Denkanstöße geben und mit den HörerInnen ins Gespräch und in den Gedankenaustausch kommen.

Rainer W. Pagel, seines Zeichens Architekt, beschäftigt sich seit seiner Ausbildung in Weimar intensiv mit dem Bauhaus und nutzte bereits im April die Ausstellung des Jenaer Kunstvereins, um die Zwiesprache zwischen den drei Polen Handwerk, Kunst und Architektur im historischen Bauhaus aufzuzeigen. Er unterrichtete an der Hochschule Mainz in der Fachrichtung Architektur und lebt in Oettern.

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung endet am 28. September, um 15 Uhr mit einem Künstlerinnen-Gespräch.
Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa 12–16 Uhr, Do 12–19 Uhr
Eintritt frei

17.09.2019