Mit der Kuba-Krise und dem Bau der Berliner Mauer erreichte der Kalte Krieg in den 1960er Jahren seinen Höhepunkt. Durch den ideologischen Konflikt begann in vielen gesellschaftlichen Bereichen ein Wettlauf zwischen Ost und West, so auch in der Wissenschaft. Besonders spitzte sich die Konkurrenz auf dem Gebiet der Lasertechnologie zu, die zwar noch in den Kinderschuhen steckte, aber viele neuartige Anwendungen für Optik und Medizin, nicht zuletzt auch für die Rüstungsindustrien der Supermächte versprach.

Die Laserforschung in BRD und DDR vergleicht Prof. Dr. Helmuth Albrecht von der TU Bergakademie Freiberg in seinem neuen Buch „Laserforschung in Deutschland 1960-1970“. Es wurde mit Unterstützung des Alumnivereins der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena herausgegeben. Am 3. Juni präsentiert Albrecht das Buch im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums, das um 16.15 Uhr im Hörsaal 1 im Abbeanum (Fröbelstieg 1) beginnt. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Kontakt:

  • Dr. Angela Unkroth
  • Physikalisch-Astronomische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Max-Wien-Platz 1, 07743 Jena
  • Tel.: 03641 / 947003

E-Mail: angela.unkroth@uni-jena.de

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