In einer umkämpften Partie schlägt Science City Jena am Samstagabend die Tigers aus Tübingen mit 86:78. Vor dem Spiel gab es eine Schweigeminute für die gestern nach schwerer Krankheit verstorbene Birgit Menz, Ehefrau von SC-Trainer Frank Menz. Der Cheftrainer wurde deshalb an der Seitenlinie diesmal von Steven Clauss vertreten.

Nach 77 Sekunden markierte Enosch Wolf, Bruder von Jenas Julius, für Tübingen die ersten beiden Punkte. Das war für lange Zeit die einzige Gäste-Führung. Jena spielte ziemlich konzentriert und ging mit einer 6-Punkte-Führung in die erste Viertelpause. Das fand seine Fortsetzung zunächst auch im zweiten Viertel, bis zum 38:25 (17.). In den drei Minuten bis zur Halbzeit holten die Gäste zehn Punkte auf und waren nun wieder im Spiel.

Jena hatte dann zwar den besseren Start in die zweite Spielhälfte, aber die Tigers ließen, sich nicht abschütteln und hielten den Rückstand in überschaubaren Grenzen. In diesem dritten Viertel kam es auf dem Parkett für 2:20 Minuten zum direkten Wolf-Bruderduell. Das Spiel blieb lange offen und spannend. Erst in den letzten drei Minuten konnten sich die Gastgeber weiter absetzen und letztendlich die beiden Punkte gegen den Vorwoche-Bezwinger von Bremerhaven einfahren.

Umkämpfte Partie Science City Jena gewinnt 86:78 gegen Tübingen

Umkämpfte Partie

Science City Jena gewinnt 86:78 gegen Tübingen

Nach der „Länderspielpause“ kommt es in Chemnitz zum Spitzenduell Erster (Niners) gegen Zweiter (Science City), am Sonntag, 8. Dezember, 17:00 Uhr.

Jena:
Nawrocki 20 Punkte, Loesing 16, Herrera 16, Leon 12, J. Wolf 8, Vest 8, Mackeldanz 4,Heber 2, Ferner 

Tübingen: Strings 27 Punkte, Fulwood-Davis 15, E. Wolf 11, Stammberger 10, Baldwin 7, Nyama 4, Bekteshi 2, Neumann 2, Graham, Smith jr.,

Info und Fotografik Redaktion Jenaer Nachrichten // Steffen Langbein

23.11.2019