Mit einer knappen 86:89-Heimniederlage verabschiedet sich Science City Jena aus dem diesjährigen BBL-Pokal in die Weihnachtsfeiertage. Die Ostthüringer unterlagen vor einer mit 3076 Zuschauern ausverkauften Sparkassen-Arena den Telekom Baskets Bonn nach überwiegend ausgeglichenem Spielverlauf in einem dramatischen Finish letztendlich unglücklich, wurden dabei Opfer von enorm zielsicheren Rheinländern, die am Ende stolze 57 Prozent ihrer Distanzwürfe verwandeln konnten. Am Ende war es Bojan Subotics Dreier 24,6 Sekunden vor Ultimo, der die Partie auf 86:89 stellte und Bonn den Halbfinal-Einzug sicherte. Science City präsentierte sich unterdessen an beiden Enden des Parkett konzentriert und motiviert, hielt das Duell bis zur Schlusssirene offen. Während sich Jenas Kapitän Derrick Allen am Ende mit dem Bonner Aufbauspieler Josh Mayo die Krone des Topscorers teile (beide 21 Punkte), zeigte sich auch Co-Kapitän Immanuel McElroy enorm treffsicher. Der zukünftige Hall-of-Famer der easyCredit BBL kam als zweitbester Thüringer auf 16 Zähler.

RAUS MIT APPLAUS – SCIENCE CITY UNTERLIEGT BONN IN DEN SCHLUSSSEKUNDEN

Predrag Krunic (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Es war ein sehr gutes Basketballspiel mit einem guten Ende für unsere Mannschaft und die Fans, die uns nach Jena begleitet haben. Wir haben eine kämpferisch sehr gute Leistung abgeliefert. Nach der Niederlage in der Liga war das eine große Aufgabe. Wir sind heute mit einer anderen Intensität aufgetreten, haben unsere offenen Würfe in wichtigen Phasen getroffen und fahren mit einem verdienten Sieg nach Hause.“

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Glückwunsch an Predrag und seine Jungs und alles Gute für die nächste Runde. Ich glaube, wir haben, wie Preragd schon gesagt hat, ein sehr gutes Spiel mit vielen Punkten gesehen. Natürlich ist es am Ende bitter wenn du knapp verlierst und vorher schon ein paar Niederlage hattest. Mein Team hat in der zurückliegenden Trainingswoche sehr gut gearbeitet. Wir wollten aggressiv in der Verteidigung spielen und im Angriff den Ball besser bewegen. Beides ist uns gelungen. Damit bin ich zufrieden. Leider waren es am Ende zwei, drei Kleinigkeiten, die den Unterschied ausgemacht haben. Wir verlieren den Ball vorn und kassieren hinten den Dreier. Aber so ist es nunmal. Damit müssen wir leben und werden uns fortan voll auf die Liga konzentrieren.“

SCJ: Allen 21, McElroy 16, Mazeika 10, Theis 9, Wolf 7, Abrams 7, Joyce 7, Mackeldanz 4, Jenkins 3, Heber – Jostmann (DNP)

Bonns Top3: Mayo 21, James 12, Hanlan, Subotic, Webb (je 11)

Spielfilm: 1. Viertel 23:18 – 2. Viertel 46:48 – 3. Viertel 67:67 – 4. Viertel 86:89

 Info, Newsteam Science City Jena

Gfx. / Symbolfoto DeinJena red.Archiv

23.12.2018