Am Dienstagnachmittag sprachen die Thüringer Umweltministerin, Anja Siegesmund, und der Professor für Sozialpolitik, Michael Opielka, Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, vor rund 130 Gästen aus Hochschule und Öffentlichkeit zum Thema „Keine Klimapolitik ohne soziale Nachhaltigkeit!“ im Jenaer Klima-Pavillon.

Regionale und weltpolitische Themen zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit wurden kontrovers diskutiert und aus dem Publikum kritisch hinterfragt. Die Ministerin betonte, die Gesellschaft müsse den Klimaschutz aktiv angehen und sich damit auch auf wirtschaftliche und soziale Herausforderungen einstellen. Von der Unterstützung regionaler Initiativen über eine ausgewogene „grüne“ Energieversorgung bis zum Dialog mit regionalen Firmen beschrieb sie praktische Wege für Umweltschutz und Klimapolitik. Weiterhin rief Siegesmund die angehenden Fachkräfte auf, sich in der Region bei ökologisch orientierten Unternehmen zu bewerben.

Dem stellte Prof. Dr. Opielka seine wissenschaftliche Perspektive zum Verhältnis sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gegenüber und hinterfragte die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN hinsichtlich Pragmatismus und Utopie. Im Gespräch befürwortete Opielka, dass aufgrund von klimapolitisch basierten ökonomischen Einschnitten sozial gerechte Wege gefunden werden müssten. Den Fragen war zu entnehmen, dass sich Bürgerinnen und Bürger mehr konkrete Beispiele zur Unterstützung von Landesebene dazu wünschen.

Am Dienstagnachmittag sprachen die Thüringer Umweltministerin, Anja Siegesmund, und der Professor für Sozialpolitik, Michael Opielka, Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, vor rund 130 Gästen aus Hochschule und Öffentlichkeit zum Thema „Keine Klimapolitik ohne soziale Nachhaltigkeit!“ im Jenaer Klima-Pavillon.   Regionale und weltpolitische Themen zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit wurden kontrovers diskutiert und aus dem Publikum kritisch hinterfragt. Die Ministerin betonte, die Gesellschaft müsse den Klimaschutz aktiv angehen und sich damit auch auf wirtschaftliche und soziale Herausforderungen einstellen. Von der Unterstützung regionaler Initiativen über eine ausgewogene „grüne“ Energieversorgung bis zum Dialog mit regionalen Firmen beschrieb sie praktische Wege für Umweltschutz und Klimapolitik. Weiterhin rief Siegesmund die angehenden Fachkräfte auf, sich in der Region bei ökologisch orientierten Unternehmen zu bewerben.   Dem stellte Prof. Dr. Opielka seine wissenschaftliche Perspektive zum Verhältnis sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gegenüber und hinterfragte die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN hinsichtlich Pragmatismus und Utopie. Im Gespräch befürwortete Opielka, dass aufgrund von klimapolitisch basierten ökonomischen Einschnitten sozial gerechte Wege gefunden werden müssten. Den Fragen war zu entnehmen, dass sich Bürgerinnen und Bürger mehr konkrete Beispiele zur Unterstützung von Landesebene dazu wünschen.   Die nächste Veranstaltung der öffentlichen Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ lädt am kommenden Dienstag, 21. Mai, um 17.00 Uhr ins Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5) ein.   Weitere Informationen: www.eah-jena.de/studium-integrale

Von links: Prof. Dr. Michael Opielka und Anja Siegesmund mit dem Moderator der Veranstaltung, Prof. Dr. Wolfgang Behlert, Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena Foto: Marie Koch

Die nächste Veranstaltung der öffentlichen Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ lädt am kommenden Dienstag, 21. Mai, um 17.00 Uhr ins Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5) ein.

Weitere Informationen: www.eah-jena.de/studium-integrale

Info, EAH Jena /// Sigrid Neef