Alexander und Wilhelm von Humboldt hätten ihre Freude an diesem Veranstaltungsformat gehabt: Schülerworkshops, bei denen technische Objekte mit Praxisbezug im Zentrum stehen, und Mitmach-Experimente, die zum Anfassen, Nachfragen und Staunen einladen, sind interessante Angebote für wissbegierige Schülerinnen und Schüler, um sie für MINT-Studienfächer zu begeistern. 

25 Schüler und Schülerinnen des Weimarer Humboldt-Gymnasiums, unter ihnen vier französische Austauschschülerinnen, nutzten am 24. Juni die Gelegenheit, um an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena auf den Spuren der Forscherbrüder zu wandeln.

In mehreren Workshops tauchten sie in die faszinierende Welt der Ingenieure ein und erkundeten in kleinen Gruppen zunächst die Eigenschaften der Metalle, deren Kenntnis für viele Produkte des Alltags, z.B. Münzen oder Fahrwerkskomponenten, unerlässlich sind. Danach hatten sie in einem Kreativ-Workshop selbst die Gelegenheit, für einen sensiblen Gegenstand eine Schutzvorrichtung zu bauen, um diesen vor der unbeabsichtigten Zerstörung zu schützen. Direkt nach der Realisierung konnte die Wirksamkeit der Lösungen in einem Freifallexperiment aus 6 Metern Höhe erprobt werden.

 Fertig für den freien Fall! Fotos: Birke Kotzian

Unmittelbar nach dem Besuch der Mensa war die Gruppe mit ihren Lehrern zu Gast im Fachbereich Gesundheit & Pflege, um sich über die verschiedenen Gesundheitsberufe, die spätestens ab 2020 einen akademischen Abschluss voraussetzen, zu informieren. Eine Besichtigung der Skills-Labs dieses Fachbereichs rundete den Aufenthalt an der EAH Jena ab.

Info, EAH Jena /// Prof. Dr. Martin Garzke

26.06.2019