Es hat sich einiges getan in den vergangenen vier Jahren am Jenaer Fürstengraben 25: Aus dem vor dem Verfall geretteten denkmalgeschützten Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ist ein städtebauliches Highlight geworden. In diesem architektonischen Kleinod hat das Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena nun sein neues Domizil. Das Institut umfasst fünf Lehrstühle und beherbergt Lehr- und Forschungsräume, etwa 150 qm Fläche im gesicherten Bereich sowie zusätzlich Vitrinen auf den Fluren aller Etagen und bietet mit der Papyrussammlung, dem Akademischen Münzkabinett und der Foto- und Diathek der Klassischen Archäologie drei umfangreichen universitären Sammlungen zur antiken Kunst- und Kulturgeschichte Platz.

Am kommenden Mittwoch (7. November) wird das Institutsgebäude offiziell eröffnet. Medienvertreter sind dazu herzlich willkommen. Die Eröffnung beginnt um 18 Uhr (Fürstengraben 25, 07743 Jena).

In seiner knapp 500-jährigen Nutzungsgeschichte durchlebte das Haus mehrfache Umbauten und Umnutzungen. Ursprünglich als Kontorhaus errichtet, wurde es im 17. Jahrhundert als Wohnhaus genutzt und seit dem 18. Jahrhundert wiederholt erweitert. Die Neumodellierung des Gebäudes in den zurückliegenden vier Jahren hat dem historischen Gebäude nun ein hochmodernes Gesicht gegeben: Die verglaste Fassade sorgt für viel Licht im Gebäude und belebt das Jenaer Straßenbild durch den außergewöhnlichen Anblick von Gipsabgüssen antiker Plastiken.

Anbei ein Foto des restaurierten Institutsgebäudes, das am 7.11. offiziell eröffnet wird (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU).

Anbei ein Foto des restaurierten Institutsgebäudes, das am 7.11. offiziell eröffnet wird (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU).

Zeitgleich zur Einweihung des Gebäudes wird die erste Sonderausstellung vom Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Uni Jena in den neuen Räumen präsentiert: Ab 8. November ist die Ausstellung »Gauner, Gönner und Gelehrter – Die Schenkung des Marchese Giovanni Pietro Campana von 1846« zu sehen, im Rahmen derer bis zum 31. März rund 100 Exponate gezeigt werden. Zur Ausstellung gehört ein umfangreiches Begleitprogramm mit öffentlichen Führungen und Vorträgen. Außerdem hat das Institut einen Katalog herausgegeben, der ab 8. November u. a. im Unishop im Campus-Foyer (http://www.uni-shop-jena.de/Gauner-Goenner-und-Gelehrter-Beitraege-aus-den-Sammlungen-der-Universitaet-Jena-Band-4) erhältlich ist. 

Zur Eröffnung des Instituts für Altertumswissenschaften wird Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal ein Grußwort halten. Außerdem werden Vertreter des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Stefan Matuschek, sowie zwei Vertreter des Instituts die Bau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die universitäre Nutzung des Gebäudes erläutern und für Medienanfragen zur Verfügung stehen. 

 

Kontakt:

  • Prof. Dr. Eva Winter
  • Lehrstuhl Klassische Archäologie
  • Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Fürstengraben 25, 07743 Jena
  • Tel.: 03641 / 944820
  • E-Mail: eva.winter@uni-jena.de

Info, FSU Jena

07.11.2018