Die Qualität und die Schnelligkeit der Gefahrenbekämpfung in der wachsenden Stadt Jena ist ein Hauptanliegen unserer Kommune. Dafür wird die Grundlage für die Ausstattung der Jenaer Feuerwehr fortgeschrieben. Im kommenden Stadtrat am Mittwoch steht die »Neufassung des Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplanes der Feuerwehr Jena« auf der Agenda. In den Fachausschüssen wurde dieser Entwicklungsplan bereits ausgiebig diskutiert. 

Zehn Minuten nach dem Alarm sollen zehn Einsatzkräfte am Ort des Geschehens sein. Zu 86 Prozent ist das in Jena der Fall. Um diesen Wert weiterhin zu garantieren, wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet. Sie sollen einen wachsenden Bedarf an Gefahrenabwehr abdecken. Dieser entsteht durch mehr Einwohner, mehr Industrie und komplexere Wissenschaftsgebäude. Auch mehr Hochhäuser stellen neue Anforderungen an die Technik und die Kameraden der Feuerwehr dar.

Besonderer Augenmerk liegt auf den Freiwilligen Feuerwehren. Derzeit sind etwa 300 Personen dort ehrenamtlich tätig. Diese Anzahl soll gehalten und bestenfalls ausgebaut werden. Auch hierfür werden Empfehlungen gegeben.

Dezernent Benjamin Koppe lobt auch den Schritt vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, sich dem Leitstellenverbund Ostthüringen anzuschließen. Dies bringt Planungssicherheit und deutliche finanziellen Synergien mit sich.

Entwicklung der Feuerwehren Jena im Fokus

Info, Newsteam Stadt Jena

Fotografik / Symbolfoto DeinJena red.Archiv

02.07.2019