Im ersten Freitagskonzert dieser Saison ist mit der Pianistin Lise de la Salle am 18. Oktober 2019 um 20 Uhr eine weitere hochkarätige Künstlerin zu Gast im Volkshaus Jena. Die international agierende Pianistin debütiert mit Sergej Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini sowie mit George Gershwins legendärer „Rhapsody In Blue“ unter der Leitung von Simon Gaudenz als diesjährige ARTIST IN RESIDENCE bei der Jenaer Philharmonie. Passend dazu steht außerdem George Enescus Rumänische Rhapsodie Nr. 1 und Charles Villiers Stanfords Irish Rhapsody No. 1 auf dem Programm.

Mit osteuropäischen Klängen beginnt das nächste Konzert der Jenaer Philharmonie im Volkshaus, das dem musikalischen Genre der Rhapsodie gewidmet ist. Die Jenaer Philharmonie spielt unter der Leitung des Generalmusikdirektors Simon Gaudenz die Rumänische Rhapsodie Nr. 1 von George Enescu. Die Rhapsodie über ein Thema von Paganini schrieb Sergej Rachmaninow im Jahr 1934 in der Schweiz ausgehend von den 24 Capricci für Solo-Violine Niccolo Paganinis. Bei der Uraufführung in Baltimore saß Rachmaninow selbst am Klavier, in Jena wird ARTIST IN RESIDENCE Lise de la Salle den Solo-Part übernehmen. Nach Charles Villiers Stanfords Irish Rhapsody No. 1 betritt Lise de la Salle erneut die Bühne, um gemeinsam mit der Jenaer Philharmonie das erste und wohl bekannteste Klavierwerk des erfolgreichen Jazz- und Musicalkomponisten George Gershwin aufzuführen. Das Werk, welches ursprünglich „American Rhapsody“ heißen sollte, ist inspiriert von Bildern des nordamerikanischen Impressionismus und soll laut Gershwin ein „musikalisches Kaleidoskop Amerikas“ zeichnen.

Fotografik - Lise de la salle credit Stephane Gallois // Jenaer Philharmonie

Fotografik - Lise de la salle credit Stephane Gallois // Jenaer Philharmonie

Die Pianistin Lise de la Salle, die sämtliche Werke Sergej Rachmaninows einspielte, gilt als eine der interessantesten jungen Pianistinnen weltweit und genießt den Ruf, eine Musikerin von ungewöhnlicher Sensibilität und Reife zu sein. Eines ihrer Konzerte inspirierte den Kritiker der Washington Post zu den Zeilen: „Während ihres Spiels mussten die Zuhörer sich beständig darauf besinnen, das Atmen nicht zu vergessen. Doch nachdem Lise de la Salles Hände sich von der Tastatur erhoben, ließ der befreiende Jubel nicht eine Sekunde auf sich warten.“ In Jena ist Lise de la Salle keine Unbekannte: Im Oktober 2017 eröffnete sie gemeinsam mit dem damals designierten GMD Simon Gaudenz die Spielzeit. Umso größer die Vorfreude auf gleich fünf Konzerte dieser außergewöhnlichen Künstlerin in der Spielzeit 2019.2020.

Die Konzerteinführung findet um 19:15 Uhr im Foyer des Volkshauses statt.

Karten für das Konzert bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.

Das Programm im Detail

  • George Enescu (1881-1955):
  • Rumänische Rhapsodie Nr. 1

 

  • Sergej Rachmaninow (1873-1943):
  • Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43

 

  • Charles Villiers Stanford (1852-1924):
  • Irish Rhapsody No. 1

 

  • George Gershwin (1898-1937):
  • „Rhapsody in blue“

Veranstaltungshinweis Jenaer Philharmonie

09.10.2019