Fünf Siege aus den letzten sieben Spielen sind die beeindruckende Bilanz der Niedersachsen, die zu Beginn der Rückrunde scheinbar abgeschlagen das Tabellenende zierten. Doch in Braunschweig hat man zum einen in der Winterpause nochmals gehandelt und zum anderen eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die das Unternehmen Klassenerhalt mit aller Macht und jeder Menge Willen angeht. Mit zwei Siegen (gegen Hansa und in Zwickau) ist die Schubert-Truppe optimal ins neue Jahr gestartet. Und den Schwung des perfekten Auftakts haben die Braunschweiger mitgenommen in die darauffolgenden Partien, von denen lediglich eine knapp gegen den Aufstiegsaspiranten Wehen Wiesbaden mit 2:3 verloren wurde. Zuletzt gab es wieder zwei Siege für die Eintracht (bei Fortuna Köln und gegen Unterhaching), so dass mit dem Spiel in Jena sogar die Möglichkeit besteht, mit einem Sieg über den ominösen Strich zu klettern und die Abstiegsränge zu verlassen. So oder so: Braunschweig rappelt sich mit Tempo Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller und dürfte bei der vorhandenen Qualität im Kader, gepaart mit dem aktuellen Selbstbewusstein, am Ende die Klasse sichern.

So bemerkenswert der Trend bei der Eintracht ist, so ernüchternd waren die Ergebnisse der letzten beiden Begegnungen unseres FCC. Beide Spiele gegen die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in Zwickau und gegen Fortuna Köln wurden verloren. Das rettende Ufer ist mit vier Punkten weiter weggerückt, und noch immer warten der FCC und seine Anhänger seit Ende August auf einen Heimsieg. Dass dieser nun ausgerechnet gegen bärenstarke Braunschweiger gelingen soll, gleicht einer Herkulesaufgabe. Einer der sich die Truppe von FCC-Trainer Lukas Kwasniok mit dem Wissen um die Schwere der Herausforderung aber stellt: "Braunschweig ist eine starke Mannschaft, die mit breiter Brust nach Jena anreisen wird. Sie hat sich in der Winterpause sehr gut verstärkt, und die Ergebnisse dieses Jahr sind beeindruckend. Braunschweig hat nur wenig Schwachpunkte. Wenn wir diese nutzen wollen, müssen wir komplett am Anschlag spielen."

Am Sonntag (3.3., 14 Uhr) kommt es binnen einer Woche zum zweiten Heimspiel unseres FC Carl Zeiss Jena. Dann erwartet die Zeiss-Elf Eintracht Braunschweig im Paradies.

Personell bleibt es dabei, dass sich die Mannschaft im Grunde selbst aufstellt. Standen Lukas Kwasniok letzte Woche noch 16 Feldspieler im Training zur Verfügung, so reduziert sich diese Zahl für Sonntag sogar noch. Zu den verletzten Julian Günther-Schmidt und Maximilian Wolfram hat sich nun auch noch Sören Eismann hinzugesellt, der in dieser Woche das Training mit Leistenproblemen abbrechen musste (Verdacht auf Muskelfaserriss).

Der FCC rechnet für Sonntag mit einer Kulisse von etwa 6.000 Zuschauern, wovon etwa 1.000 der Eintracht den Rücken stärken wollen. Die Tageskassen öffnen 12.15 Uhr, und die Stadiontore gehen 12.30 Uhr auf. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre ist der Eintritt frei. Die kostenfreien Kinderkarten für den Hauptttribünenblock E gibt es an den Tageskassen.


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01.03.2019